Ausstellungen ab 2018 

Ein Überblick über meine Ausstellungen ab 2018

Verbindung___gen

(gemeinsam mit Chinmayo, Bernd Meyer, Hektor Troyali, Martina Meyer-Heil und Kamal Balkan)

 

16. Februar bis 16. März 2018,

Katholisches Stadthaus, Duisburg

 

Der weite Weg

 

22. März bis 2. April 2018,

Freie evangelische Gemeinde Rheinhausen, Duisburg

 

 

Kunstfrühling

(gemeinsam mit Kristiane Schöpper, Ria Maris, Dore Miething-Buschmann,  und Klaus-Dieter Hedwig)

 

9. bis 23. April 2018,

Landschaftsverband Westfalen Lippe, Münster

 

 

 

Eröffnung der Ausstellung "Kunstfrühling" am 9. April 2018

"Die Kunst gibt uns wie ein Frühlingserwachen neue Wahrheiten." - Molla Demirel

v.l.: Türkan Heinrich (Kaktus Münster e.V.), Klaus-Dieter Hedwig, Ursula Müller-Innig, Christiane Schöpper, Ria Maris, Serap Riedel, Dore Miething-Buschmann und Dr. Michael Rainer (1. Vorsitzender Kaktus Münster e.V.)

Der Titel der LWL-Ausstellung „Kunstfrühling“ spielt auf Veränderung und Aufbruch an. Die Ausstellung setzt sich zum Ziel, gegen Missstände in der Gesellschaft einzustehen. Gleichzeitig ist aber auch die Schönheit des Miteinanders gemeint: Frieden, Vielkulturen, Anerkennung, Wertschätzung, Liebe. Kunst versteht sich hier als Brückenbauer im demokratischen Verständnis für ein Miteinander. Diese und auch alle Ausstellung  des Kaktus Münster e.V. entsprechen ganz der Vereinssatzung: Ziel ist eine friedliche Völkerverständigung aller in Deutschland lebenden Menschen und eine gelingende Integration.

Impressionen von der Ausstellungseröffnung

Die von mir ausgestellten Bilder

Eröffnung der Ausstellung "Der weite Weg" am 23. März 2018

Serap Riedel mit dem Laudator Reiner Siebert, Leiter des Integrationsbüros, und Pastor Andre Pascher, Freie evangelische Gemeinde Rheinhausen

3 Videos von Frank M. Fischer über der Ausstellungseröffnung

Und ein weiteres Video über die Ausstellungseröffnung von Andre Pascher

Ein weiter Weg hat zahlreiche Menschen zu uns geführt, die wir Flüchtlinge nennen. Wenn öffentlich vom „Flüchtlingsproblem“ gesprochen wird, dann sind die Flüchtlinge als Problem gemeint. Anders hingegen die Serap Riedel: Für sie sind "Flüchtlingsprobleme" Probleme der Flüchtlinge. Aufmerksam geworden durch öffentliche Berichterstattung und nach persönlicher Begegnung mit Betroffenen hat sie sich mit den Problemen der Flüchtlinge künstlerisch auseinander gesetzt, der zu einem Bilderzyklus über Ursachen, Weg und Ankunft geführt hat, den Serap Riedel „Der weite Weg“ nennt. So sind zahlreiche Bilder entstanden, die einen Leidensweg zeigen. Einen Leidensweg, der aber nicht nur von Furcht, sondern auch von Hoffnung bestimmt ist, Hoffnung auf ein besseres Leben.

 

Serap Riedel unterstützt mit dieser Ausstellung die Flüchtlingsarbeit sowohl in der Freien evangelischen Gemeinde in Rheinhausen wie auch die Arbeit mit Flüchtlingskindern im Kindercafe in der Franz-Schubert Str. 17, „mehr Flüchtlingshilfe e.V. Rheinhausen“ und anderen Trägern im Flüchtlingsnetzwerk in Duisburg und bedankt sich besonders bei Karin Gerlich, die sich nicht nur ehrenamtlich für Flüchtlinge und insbesondere für deren Kinder engagiert, sondern durch ihre Initiative und das Zusammenbringen aller Beteiligter diese Ausstellung erst möglich gemacht hat. 

Noch ein paar Impressionen von der Ausstellungseröffnung

Eröffnung der Ausstellung "Verbindung___en" am 16. Februar 2018

Gerlinde Barbian, Leiterin des Fachbereichs Kunst an der Katholischen Familienbildungsstätte, bei der Begrüßung und Eröffnung der Ausstellung mit den anwesenden Künstlern Serap Riedel, Hektor Troyali (stehend), Bernd Meyer und Chinmayo (im Vordergrund sit

 

 

 

Bernd Meyer, Chinmayo, Serap Riedel und Hektor Troyali (v.l.)

 

Unter einer Verbindung versteht man ein Zusammenfügen von etwas Einzelnem zu etwas Einheitlichem.

 

Im Kontext einer Kunstausstellung bedeutet dies einerseits das Schaffen von neuen Verbindungen und das Vertiefen/Verstärken von bestehenden Verbindungen zwischen Künstler*innen, andererseits zwischen den beteiligten Künstler*innen und den Ausstellungsbesuchern in der Begegnung in der Ausstellung. Die beteiligten Duisburger Künstler*innen Serap Riedel, Chinmayo, Bernd Meyer und Hektor Troyali sowie Martina Meyer-Heil aus Münster und Kemal Balkan aus Herne verbinden sich mit dieser Ausstellung ohne Ansehen ihres bisherigen künstlerischen Wirkens zu etwas Gemeinsamem und stellen so neue Verbindungen zu einander her oder vertiefen und festigen bestehende Verbindungen und bringen durch diese Verbindung___en die gezeigten Werke in einen neuen Zusammenhang. Dadurch treten sie in Verbindung___en zu den Ausstellungsbesuchern, welche durch den Besuch der Ausstellung in Verbindung___en zu den Werken, den Künstlern und einander treten. 

 

 

Die von mir ausgestellten Bilder, alle entstanden 2017, hier erstmals gezeigt